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Wenn Licht (Sonne oder Zimmerlampe) auf das Radiometer fällt, beginnt sich das Flügelrad zu drehen. Macht sich gut auf einem Fenstersims.

Fotos

Das Flügelrad ist aus einem Glimmer hergestellt.
Die jeweils schwarzen Flächen sind mit Russ geschwärzt.
Oben am Radiometer ist ein feines Glasrohr sichtbar; damit wurde das Radiometer auf den optimalen Druck von ca. 5 Pa evakuiert.

 
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Kurzfilm (avi, 1.2 MB)

Das Flügelrad dreht sich in diesem Kurzfilm bei schwacher Beleuchtung nur ganz langsam. (Bei stärkerer Beleuchtung ist das Filmen schwierig weil sich das Rad so schnell dreht.)

Das gute alte Radiometer: Da werden Erinnerungen wach. Im nebenstehenden Bild betrachten der Autor dieser Webseite zusammen mit seinem Vater ein altes Modell des Radiometers (1973). Ich fand es schon damals faszinierend! Klick: Grossformat

Hintergründe

Das Radiometer wird auch Lichtmühle oder Crookes'sches Radiometer genannt. Es wurde vom Chemiker und Physiker Sir William Crookes erfunden.

Einfallende Wärmestrahlung, also von der Sonne oder von einer Glühlampe, erwärmt die dunkle Seite der Flügel stärker als die helle. Die Luftschicht bei der dunklen Seite wird dadurch stärker erwärmt als die Luftschicht bei der hellen Seite. Der unterschiedliche Gasdruck bringt das Flügelrad in Drehung.

Es gibt auf dem Internet viele Seiten welche die Funktionsweise schön beschreiben. Stichworte: Radiometer, Lichtmühle, Light-Mill, Maxwell, Reynolds. Siehe auch: www.wundersamessammelsurium.info/warmes/lichtmuehle

Im Glaskolben befindet sich Luft. Der Ideale Luftdruck liegt bei ca. 5 Pa. Bei zu grossem Luftdruck ist die Reibung zu gross, bei zu kleinem Luftdruck ist der Antrieb durch den unterschiedlichen Gasdruck zu klein.

 

Die Flügel dieses Radiometers bestehen aus einseitig geschwärzten Glimmerplättchen.

Durchmesser Glaskolben ca. 80 mm
Durchmesser Flügelrad ca. 45 mm
Flächen Flügelrad ca. 15 x 15 mm
Höhe ca.  135 mm
Gewicht ca. 50

g

Maximale Drehgescheindigkeit ca. 50

Umdrehungen pro Sekunde

Herstellung Deutsches Qualitätsprodukt.
Handarbeit.
 

 

©2003 Peter Märki